Margaritas Blog


Den Namen hat mir meine Mutter gegeben wegen der Blumen, die damals noch am Wegrand und auf den Wiesen
zusammen mit Glockenblumen als erste Sommerboten zu finden waren.
Später, im Lateinunterricht, war ich ganz verblüfft, als ich "margarita" las als Bezeichnung für "Perle",

 dieses schillernde Gebilde, das verborgen im Inneren bestimmter Muscheln heranwächst.

Darum geht es in Beratung und Therapie:
Die Hülle, in die wir uns eingesponnen haben, nach und nach aufzulösen,
die im Inneren schlummernden Schätze ans Licht zu bringen
und für die Erfüllung der eigenen Herzenswünsche wirksam werden zu lassen.

Was mir als Erstes dazu einfällt, ist ein Zitat des Kybernetikers Heinz von Förster:
"Ich möchte Sie jetzt einladen, mit mir in ein Land zu kommen, in dem es nicht verboten ist,
ja in dem man dazu ermutigt wird, über sich zu sprechen.
Was könnten wir auch sonst tun?

Damit will ich gleich bei mir selbst beginnen und Einblicke geben in meinen Verwandlungsprozess,
in das, was mich intensiv beschäftigt hat 
im Juni/Juli 2023, auch im Hinblick auf mein neues Praxiskonzept.

Daraus ist etwas gewachsen, neue Impulse sind dazugekommen, Texte haben sich verändert.
Es beginnt sich herauszubilden, wie ich den inneren Raum meiner Praxis gestalten will,
wie ich meinen KlientInnen ebenbürtig und auf Augenhöhe begegnen kann.

Und jetzt, Anfang Februar 2024, wird immer deutlicher: Die bestehenden Texte könnte ich heute nicht mehr schreiben.
Die Überlegungen und Vorstellungsbilder haben sich ineinander verwoben,
durch sie hindurch ist Erkenntnis entstanden, die ich nicht in Worte fassen kann.
Es geht eher um ein mich Öffnen und um ein Loslassen dessen, was bisher festgefügt schien.

Falls mir jemand einen Kommentar oder eine Frage schicken will: Bitte nutze das Kontaktformular.


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